KoRes
Resiliente Energiesysteme für Kommunen, Regionen und Deutschland
Im Projekt KoRes entwickeln die Forschungsgruppen IEN und EEW des INES, die Hochschule Kehl, die greenventory GmbH sowie die Stadt Offenburg gemeinsam einen interdisziplinären Ansatz zur Stärkung der energetischen Resilienz. Im Fokus steht die Frage, wie Energiesysteme auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene so gestaltet werden können, dass sie nicht nur klimaneutral, sondern auch robust gegenüber Krisen wie Extremwetter, Cyberangriffen oder Lieferkettenstörungen sind.
Die Hochschule Offenburg verantwortet die technischen Arbeitspakete, insbesondere die Weiterentwicklung des Energiesystemmodells MyPyPSA-Ger sowie die Kopplung nationaler und kommunaler Modelle. Die greenventory GmbH aus Freiburg entwickelt Methoden zur räumlichen Datenanalyse sowie einen Digitalen Zwilling zur Bewertung von Risiken und Resilienzindikatoren. Die Stadt Offenburg bringt praxisnahe Anwendungsfälle ein und entwickelt konkrete Strategien sowie Notfallpläne für eine krisenfeste Energieversorgung. Die Hochschule Kehl untersucht die ökonomischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung ab.
Ziel des Projekts ist es, belastbare Transformationspfade und konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz von Energiesystemen zu identifizieren und Kommunen bei der Umsetzung einer sicheren und klimaneutralen Energieversorgung zu unterstützen.
Projektlaufzeit
März 2026 – Februar 2030
Förderung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Beteiligte Forschungsgruppen am INES
Energiesysteme und Energiewirtschaft (EEW), Intelligente Energienetzwerke (IEN)
Projektpartner
Hochschule Kehl (HSK)
greenventory GmbH
Stadt Offenburg